Präzision und Speed in der Swiss Shooting Range

18.02.2026 | Allgemein

Der Januar 2026 in der Swiss Shooting Range stand ganz im Zeichen von Dynamik, Adrenalin und sportlicher Höchstleistung. IPSC – die älteste und prestigeträchtigste Disziplin im dynamischen Schiessport – lockte über 50 Top-Schützen aus der gesamten Schweiz und dem benachbarten Ausland nach Spreitenbach. Auf neun abwechslungsreichen und herausfordernden Stages kämpften sie um jeden Punkt und um jede Sekunde.

Doch zuerst einmal: Was ist IPSC eigentlich?

IPSC steht für die International Practical Shooting Confederation. Im Gegensatz zum statischen Schiessen auf eine Zielscheibe ist IPSC ein dynamischer Sport. Hier geht es nicht nur darum, sicher zu treffen, sondern dies unter Zeitdruck und in der Bewegung zu tun.

Der Sport basiert auf drei Grundpfeilern:

  • Diligentia (Präzision): Jeder Schuss muss sitzen.
  • Vis (Kraft): Es werden leistungsstarke Kaliber verwendet.
  • Celeritas (Schnelligkeit): Die Zeit ist der entscheidende Faktor.

Die Schützen müssen Parcours (Stages) bewältigen, deren Aufbau sie vorher nicht kennen. Dabei müssen sie Hindernisse umlaufen, durch Fenster schiessen oder bewegliche Ziele treffen. Es ist eine Mischung aus körperlicher Fitness, mentaler Stärke und perfekter Waffenbeherrschung.

Zurück nach Spreitenbach:

Dass die Swiss Shooting Range auch in der IPSC Szene Fuss gefasst hat, zeigte das diesjährige Teilnehmerfeld. Neben dem renommierten Phoenix Team begrüssten wir zwei ehemalige Weltmeister sowie vier amtierende Schweizermeister. Auch internationale Klasse war vertreten, unter anderem durch eine zweifache deutsche Meisterin.

Die divisionsübergreifende Wertung entschied der amtierende Schweizermeister und aktuelle Nummer 16 der Welt in der Open Division Dave Wäfler, für sich. Ihm dicht auf den Fersen war unser hauseigener Instruktor Patrick Habegger, der den hervorragenden zweiten Platz belegte. Das Podest komplettierte Timm Eggert, der sich zudem den ersten Platz in der Production Optics Division sicherte. 

Auch bei den Frauen war ein sehr starkes Feld vertreten. Hier sicherte sich Christine Burkhalter (Open Division) den divisionsübergreifenden ersten Platz, gefolgt von Corinne Vonlaufen (Production Optics) und Annamaria Zanardi (Optics Division). 

Kreativität auf 9 Stages: Von Guillotinen und WC-Schüsseln

Was diesen Event so besonders machte, war das innovative Stage-Design. Unsere Teilnehmer wurden vor Herausforderungen gestellt, die man nicht auf jedem Schiessstand findet:

  • Bewegliche Ziele: Eine Vielzahl von beweglichen Zielen wurde verbaut als Test für das Timing und die Auge-Hand-Koordination.
  • Die „Guillotine“: Ein technisches Highlight, bei dem ein Ziel plötzlich erscheint und ebenso schnell wieder verschwindet (Disappearing Target).
  • Kurioses Stage-Design: Für ein Schmunzeln sorgte eine WC-Schüssel als Stage-Prop, die technisch geschickt als Startposition und zum Auslösen eines Schwingers benutzt wurde.

Dein Weg in den dynamischen Schiesssport

Hast du beim Lesen auch Lust auf Adrenalin und sportliche Präzision bekommen? Der Einstieg in die Welt des IPSC erfordert eine solide Basis und das richtige Know-how.

Die Swiss Shooting Academy bietet massgeschneiderte Grundlagenkurse an, die dich optimal auf das dynamische Schiessen vorbereiten. Hier lernst du von unseren erfahrenen Instruktoren, worauf es bei der Waffenmanipulation, der Sicherheit und der Schiesstechnik in der Bewegung ankommt.

Bist du bereit für deine erste Stage? Informiere dich jetzt über unser Kursangebot und werde Teil der dynamischen Schützencommunity!